…und meine Wurzeln, werden zu den euren

…und meine Wurzeln, werden zu den euren

Irgendwann werden auch meine Spuren im Winde der Gezeiten verschwinden.
Bin mit meiner eigenen Endlichkeit konfrontiert und möchte doch noch soviel erleben.
Doch wenn der Zeitpunkt gekommen ist, sei es nun morgen oder vill doch eine kleine Weile hin

Dann werde ich zu einem Baum an den ihr euch lehnen könnt und unsere Musik hören.

Dann werde ich euch Schatten spenden an heißen Sommertagen und bei Regen euer Schutz sein , so wie zu Lebzeiten.

Ich werde da sein ,in den Sonnenstrahlen die durch den Nebel brechen und euch begleiten.

Und irgendwann in hoffentlich sehr weiter ferne, wenn ihr ein glückliches mit Liebe gefülltes Leben geführt habt.
Werde ich euch willkommen heißen und in meine Arme schließen
Und meine Wurzeln werden zu euren…

Schiffbruch

Schiffbruch

Halte einen Moment inne… Bitte…

Frag mich nicht wieso mein Gesicht so nass ist oder weshalb ich am ganzen Körper zittre.
Ich will es nicht erklären, ich kann es nicht erklären.

Lass mich bitte einfach an deinen Rücken lehnend schweigen.

Ich brauche nur einen Moment, wirklich… Versprochen

Dann geht es wieder, dann steh ich wieder auf.

Es überrennt mich einfach.
Ich bin Schiffbrüchig auf dem Meer der Gedanken und Gefühle.

Hand halten

Hand halten…

Wenn die Zeit gekommen ist zu gehen,
dann hoffe ich ,dass ich bei dir bin und deine Hand halten werde.

Damit du dich nicht fürchten musst.
Damit du spürst das egal was nun geschehen wird.
Ich hier an deiner Seite bin.
Aus liebe zu dir ,in liebe zu dir.

Das es in Ordnung ist ,wenn du nun gehen möchtest.
Auch wenn es für mich schmerzhaft sein wird ohne dich zu sein ,
so weiß ich das nun deine Sehnsucht endlich zu ende ist und du in gute Hände zurück kehren wirst.

Denn dort drüben wartet Opa auf dich,
um dich endlich wieder nach so lange Zeit in seine Arme schließen zu können.

So dass euch von nun an nichts mehr trennen kann.

Zwiegespräch

Zwiegespräch

Stück für Stück , verliere ich mehr von mir.
Scheine unnahbar zu sein .
Keiner ahnt ,dass ich vor Einsamkeit fast erfrier.
Ziehe mich weiter in mich zurück ,aus Selbstschutz.

Siehst du denn nicht, wie es mir wirklich geht?
Siehst du denn nicht, wie sehr ich dich vermiss?

Warum? Ich verstehe es nicht.

Stehe auf  Scherben.
Welche bei jedem weiterem Versuch, mich selbst zu befreien,
tiefer in mich schneiden.

Ziehst dich immer mehr zurück.
Sorgen und Kummer ,plagen dich.

Worte fallen, die nie hätten ausgesprochen werden sollen.
Willst du es nicht wahrhaben, dass auch du mich vermisst?
Das es Dir, genauso geht wie mir?!

Bin bereit dafür zu kämpfen, aber nicht bereit dazu aufzugeben.

Kämpfst du auch für mich?
Kämpfst du auch für uns?

Glaub an uns

Bitte gib nicht auf.
Gib uns noch nicht auf, lass uns gemeinsam einen Weg finden.

Das ist, wass ich bin

Das ist, wass ich bin

Komm mir nicht zu nah, denn ich hab Angst.
Angst davor das ich dann zerbreche an deiner Sanftheit.

Habe akribisch jedes Stück meines inneren verschanzt,
damit dieser Schmerz den ich seit Jahren in mir trage mich nicht übermannt.
Sei nicht so lieb zu mir, denn das verunsichert mich nur.
Weil ich sowas noch nie erlebt habe.

Kenne alles was es an Negativa gibt, doch komm mir nicht mit Nähe und Wärme.
Denn dann fang ich an zu laufen, bevor es mich trifft

Bleib bitte dort,
ich bin es gewohnt nach dem Sex schnell zu verschwinden und am Morgen alleine aufzuwachen

So sieht es nun mal aus, dass bin ich.
Ich kann es mir nicht erlauben, dich an mich ran zu lassen
Denn ich weiß wie es endet, es gibt kein Happyend für mich.
Ich will nicht wieder alles von neuem in Kartons verpacken, mit soviel Ziment bedecken müssen.

Es lebt sich so für mich viel einfacher, wenn ich alleine bleibe für mich.
Zu oft saß ich am Ende in Scherben da, mir fehlt die Kraft und der Mut es nochmal zu wagen

Es tut mir leid…
Doch ich habe dir nichts zu geben,
da von mir nichts mehr übrigblieb bei all diesem kämpfen ums Überleben.

Schweigen

Schweigen

Spüren deinen Blick auf mir.
Dennoch drehe ich mich nicht zu dir um.
Bleibe am Fenster sitzen, mein Blick verliert sich in der Ferne.
Wo ich nun am liebsten wäre.

„Du warst doch mal so Lebensfroh, hast bei jedem schritt getänzelt.
Wenn es geregnet hat, bist du lachend raus gerannt.
Du warst doch mal so gänzlich anders.
Doch nun bist du so … Komisch.
Schaust mich nicht mal an ,wenn ich mit dir rede.
Ich verstehe dich nicht mehr!“ , sagst du zu mir, mit diesem vorwurfsvollen Unterton.

Ich habe deine Worte gehört,
ansehen will ich dich dennoch nicht.
So schweift mein Blick weiter über die Ferne ,während ich weiter schweige.

Denn zu sagen habe ich nichts.