Fragiles Herz … falscher Stolz

Fragiles Herz… falscher Stolz

Nach außen scheint alles so perfekt,
doch in uns drin ist dieses etwas was man Herz nennt, welches Sehnsucht hat.
Welches Gefühle fühlt, die guten und die schmerzhaften.

Unsere Herzen waren mal so stark als wir geboren wurden,
doch nun sind sie so fragil geworden.

Um Es, um uns zu schützen,
tragen wir mit falschem Stolz ein Lächeln auf den Lippen.
Keiner darf auch nur erahnen, welche Gefühle wir wirklich in uns tragen.

Dass wir uns nach etwas sehnen ,danach sehnen gesehen zu werden.

Kommt ein Mensch vorbei der droht zu nah zu kommen oder gar uns zu sehen,
was wir uns doch eigentlich so sehr wünschen,
uns nicht mehr Verstecken zu müssen mit all unserem Facettenreichtum,
laufen wir fort.
Aus Angst, das er doch nur wieder geht,
so wie alle anderen zuvor…

Geben keinem eine Chance die Kälte, die Mauer zu erklimmen…
Weil nichts mehr übrig blieb von diesem einst so starkem Herzen, welches in uns schlug.

Zwiegespräch

Zwiegespräch

Stück für Stück , verliere ich mehr von mir.
Scheine unnahbar zu sein .
Keiner ahnt ,dass ich vor Einsamkeit fast erfrier.
Ziehe mich weiter in mich zurück ,aus Selbstschutz.

Siehst du denn nicht, wie es mir wirklich geht?
Siehst du denn nicht, wie sehr ich dich vermiss?

Warum? Ich verstehe es nicht.

Stehe auf  Scherben.
Welche bei jedem weiterem Versuch, mich selbst zu befreien,
tiefer in mich schneiden.

Ziehst dich immer mehr zurück.
Sorgen und Kummer ,plagen dich.

Worte fallen, die nie hätten ausgesprochen werden sollen.
Willst du es nicht wahrhaben, dass auch du mich vermisst?
Das es Dir, genauso geht wie mir?!

Bin bereit dafür zu kämpfen, aber nicht bereit dazu aufzugeben.

Kämpfst du auch für mich?
Kämpfst du auch für uns?

Glaub an uns

Bitte gib nicht auf.
Gib uns noch nicht auf, lass uns gemeinsam einen Weg finden.

Das ist, wass ich bin

Das ist, wass ich bin

Komm mir nicht zu nah, denn ich hab Angst.
Angst davor das ich dann zerbreche an deiner Sanftheit.

Habe akribisch jedes Stück meines inneren verschanzt,
damit dieser Schmerz den ich seit Jahren in mir trage mich nicht übermannt.
Sei nicht so lieb zu mir, denn das verunsichert mich nur.
Weil ich sowas noch nie erlebt habe.

Kenne alles was es an Negativa gibt, doch komm mir nicht mit Nähe und Wärme.
Denn dann fang ich an zu laufen, bevor es mich trifft

Bleib bitte dort,
ich bin es gewohnt nach dem Sex schnell zu verschwinden und am Morgen alleine aufzuwachen

So sieht es nun mal aus, dass bin ich.
Ich kann es mir nicht erlauben, dich an mich ran zu lassen
Denn ich weiß wie es endet, es gibt kein Happyend für mich.
Ich will nicht wieder alles von neuem in Kartons verpacken, mit soviel Ziment bedecken müssen.

Es lebt sich so für mich viel einfacher, wenn ich alleine bleibe für mich.
Zu oft saß ich am Ende in Scherben da, mir fehlt die Kraft und der Mut es nochmal zu wagen

Es tut mir leid…
Doch ich habe dir nichts zu geben,
da von mir nichts mehr übrigblieb bei all diesem kämpfen ums Überleben.

Einmal noch Vertrauen wagen…?!

Einmal noch Vertrauen wagen…?!

Wenn ein Mensch dich sieht wie du bist und welche Stärke du in dir trägst,
obwohl du gerade am Boden liegst und meinst schwach zu sein.

Lass ihn nicht gehen, dieser Mensch wird bei dir bleiben egal was auch passiert.
Denn er hat nicht das gesehen was andere in dir sehen oder du gerade selbst wenn du in den Spiegel schaust
Er hat dich gesehen, dein Herz, dein Verstand und dein ganzes Ich.
Dieser Mensch ist geblieben und hat auch dann noch an dich geglaubt, als du es eventuell nicht mehr geschafft hast.

Er würde niemals erlauben das andere dich schlecht reden.
Er würde niemals vor anderen über dich schlecht reden.
Auch wenn alle anderen Menschen die du bis hier hin kanntest,
dich verletzt und verlassen haben.
Dein Vertrauen verraten und es gegen dich verwendet haben.

So gib dir und diesem Menschen, diese Chance…
Denn er kann nichts dafür und weiß sogar davon wie es war,
ist bereit sich dem zu stellen deinem und den eigenen Dämonen,
dem verletzten innerem Kind und all dem Schmerz der nie Raum haben durfte.

So entsteht Stärke
So entsteht Verbindung
So entsteht Vertrauen

So beginnt Heilung 

meine eigene Feigheit

meine eigene Feigheit

Ich wünschte du wärst gerade bei mir oder ich bei dir das ist mir gleich,
was ich sagen will, ich will zu dir.

Auf meinen Platz zwischen deinen Beinen,
dein Arm um mich,
während ich auf deine Brust liegend mit deiner Kette spielen darf.
Dein Herzschlag hörend,
während du mir von deinen Leben erzählst und die Panik langsam geht,
die sich seit der Nacht in meinem Körper fest gebissen hat.

Ich wünschte wir währen gerade beieinander, egal wo, egal wie Hauptsache deine Hand greift meine,
wenn du siehst das in mir die Panik steigt und ich nicht mal weiß weshalb.

Aber deine Stimme, die höre ich noch und sie verankert mich in der Wirklichkeit, hier bei dir.

Ich wünschte ich dürfte dir das schreiben,
weil ich gerade weder aus noch ein weiß,
aber ich kann es mir nicht erlauben dir das zu zeigen aus Furcht vor mir selbst.

Mich verletzlich zu zeigen….zu sein.

Ich wünschte es wäre weniger kompliziert,
ich währe weniger ich und ich würde es mich trauen deine Nummer zu wählen…
Doch dazu bin ich zu feige und so bleibt die Angst die sich in Panik steigert,
die nun die Chance ergreift sich in meinem Körper zu verbeißen und mich innerlich zu zerreißen.

Selbstbetrug

Selbstbetrug

Sie schauen dich an ,doch sehen können sie dich nicht.

Du schaust sie an ,doch sehen kannst du sie nicht.

Wir sind Blind für das wesentliche geworden.

Suchen in schrillen Farben ,wie auch in bunten Bildern , aber finden es nicht
Laute Musik ,soll die Stille übertönen ,die uns sonst zu ersticken droht.
Suchen in fremden Betten ,nach der Wärme ,die unser Inneres erhellt und merken nicht ,wie wir uns selbst betrügen.
Haben Angst vor einer richtigen Beziehung ,verlieren uns lieber in flüchtigen Bekanntschaften. Denn diese können einem nicht gefährlich Nahe kommen.
Bevor dich jemand verlässt ,packst du schnell deine 2…3… Sachen und verschwindest.
Denn mehr als das ,hast du eh aus Sicherheit nicht dort gelassen.
Schaust du je zurück? Schaust du je zurück ,was du nun hinterlassen hast?
Oder ist es dir egal? Hauptsache du bist es nicht ,der diesen Schmerz verspürt ?!

In einer Welt voll Schnelllebigkeit… Innehalten
In einer Welt voll Ich-Denken… mal an andere Denken
In einer Welt voll Kälte… wärme Schenken
In einer Welt ,wo jeder seine Gedanken und Gefühle für sich behält… Sie einfach mal dem Empfänger mitteilen

In einer Welt ,wo soviel doch möglich sein soll…